RENTENAUSGLEICH

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Sie geben also nur 4. Lesen Sie ergänzend unseren Ratgeber zu Wie stehen Sie zum aktuellen System der Rentenberechnung? Bei den Leistungen der Deutschen Rentenversicherung muss aber auch daran gedacht werden, dass diese zum Beispiel ab Berufsausbildung Versicherungsschutz. Viele Menschen haben dennoch den Eindruck, Arbeitnehmer in Ostdeutschland bekämen weniger Rente für ihre Beiträge als in Westdeutschland.

Nach deren Erfahrungen werde ich das auf gar keinen Fall tun. Es wird darüber gestritten, ob rein tätigkeitsbezogen eingruppiert werden soll oder qualifikationsgebunden. Die gesetzliche Rente allein wird für viele künftig nicht mehr ausreichen. Bei der Nachzahlung gibt es die sonst nach wie vor geltende Unterscheidung zwischen Entgeltpunkten West und Ost nicht.

Wie berechnet sich ein Rentenpunkt? - Die Rentenformel kennt zusätzlich weitere Größen, wie den Zugangsfaktor und den Rentenartfaktor.

© Roman Klonek Arbeitnehmer und einige Selbstständige sichern sich mit ihrem Rentenbeitrag eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Trotz verstärkter privater Altersvorsorge: Die Rentenversicherung sorgt in den meisten Haushalten für den größten Teil der Einkünfte im Alter. In Zukunft wird das Niveau der Rente im Vergleich zu den Löhnen jedoch sinken. Hier erhalten Sie die grundlegenden Informationen rund um Rentenbeitrag, Rentenhöhe und Renteneintrittsalter. Das Wichtigste in Kürze Beitrag. Die Höhe der späteren Rente ist abhängig von der Höhe des Bruttolohns und der Anzahl der Jahre, in denen eingezahlt wurde. Da die Löhne in Ostdeutschland geringer sind, zählt das gleiche Gehalt in Ostdeutschland mehr für die Rente. In bestimmten Grenzen sind auch freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung möglich. Sie steigern die spätere Rente. Nicht jeder muss bis zu seinem regulären Rentenalter arbeiten. Mit genug Beitragsjahren können viele schon mit 63 in Frührente gehen. Erste Anlaufstelle bei Fragen zur Altersvorsorge ist die Deutsche Rentenversicherung. Sie berät kostenlos zu Angelegenheiten rund um die gesetzliche Rente und hilft Ihnen, einen Gesamtüberblick über alle Ihre Anwartschaften zu bekommen. Sie können einen Termin zur Altersvorsorgeberatung vereinbaren. Ein Mitarbeiter analysiert was kostet ein rentenpunkt Ihre gesetzlichen, betrieblichen und privaten Ansprüche, informiert über Versorgungslücken und gibt Rat, diese zu füllen. Ob sie wollen oder nicht: Arbeitnehmern wird Monat für Monat der Rentenbeitrag vom Bruttolohn abgezogen. Der Beitragssatz liegt derzeit bei 18,6 Prozent des Bruttolohns. Davon tragen die Arbeitnehmer 9,3 Prozent selbst, 9,3 Prozent trägt der Arbeitgeber. Ein Arbeitnehmer, der 4 000 Euro brutto im Monat verdient, muss davon also 372 Euro an die Rentenkasse abführen. Doch das wird nicht so bleiben: Da in Zukunft geburtenstarke Jahrgänge in den Ruhestand gehen und dann eine geringere Anzahl von Einzahlern mehr Geld für die Rente bereitstellen müssen, wird der Beitragssatz zukünftig steigen. Rentenbeitrag nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Einzahlen müssen Arbeitnehmer jedoch immer nur bis zu einer Höchstgrenze. Diese Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei 6 700 Euro in Westdeutschland und 6 150 Euro in Ostdeutschland. Auf Lohn, der darüber hinaus fließt, zahlen weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber Rentenbeiträge. Das heißt aber auch, dass die Rentenansprüche nach oben hin begrenzt sind. Rentenhöhe ist von den Löhnen abhängig Die gesetzliche Rente funktioniert im sogenannten Umlageverfahren. Das Geld, das die Rentenversicherung von den Einzahlern einnimmt, wird sofort wieder an die Rentner ausgeschüttet. Deswegen steigt die Rente nur, wenn es genug Was kostet ein rentenpunkt gibt, die arbeiten und in die Rente einzahlen. In den letzten Jahren funktionierte das gut: Da die Wirtschaft stark gewachsen ist, stiegen die Löhne und damit auch die Rentenbeiträge. Die Rentner konnten sich über ordentliche Rentensteigerungen freuen. Tipp: Wenn Sie den gewohnten Lebensstandard im Alter halten wollen, benötigen Was kostet ein rentenpunkt etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts. Einen großen Teil davon deckt bei Angestellten die gesetzliche Rente. Doch es bleibt noch eine große Lücke. Unser zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie noch extra brauchen. Versicherte sammeln Entgeltpunkte Jeder Versicherte in der Rentenversicherung sammelt im Laufe seines Lebens Entgeltpunkte. Sie sind später entscheidend für die Höhe der Rente. Einen Entgeltpunkt gibt es für ein Jahr Verdienst mit dem durchschnittlichen Bruttogehalt aller Versicherten. Ein Versicherter, der 2018 genau den Durchschnitt von 37 873 Euro verdient und dafür Beiträge was kostet ein rentenpunkt Rentenversicherung bezahlt, bekommt dafür einen Entgeltpunkt. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung liegen aktuell bei was kostet ein rentenpunkt Prozent des Bruttogehalts. Davon zahlt die Hälfte der Arbeitgeber. Wer weniger als der Durchschnitt verdient, bekommt weniger. Wer mehr verdient, bekommt mehr Entgeltpunkte. Ein Versicherter, der genau die Hälfte verdient, bekommt 0,5 Entgeltpunkte. Ein Versicherter, der 20 Prozent mehr als der Durchschnitt verdient, erhält 1,2 Entgeltpunkte. Dazu wird jedes Jahr das Lohnniveau verglichen und damit ein Faktor festgelegt, mit dem Entgeltpunkte in den neuen Bundesländern aufgewertet werden. Aktuell werden Rentenpunkte in Ostdeutschland mit dem Umrechnungsfaktor 1,1248 multipliziert. Versicherte in Ostdeutschland bekommen also für das gleiche Gehalt etwas mehr Entgeltpunkte als in Westdeutschland. Seit 2018 wird diese Unterscheidung in Ost- und Westzeiten im Rentenrecht aber abgebaut. Der Umrechnungsfaktor fällt deshalb in den nächsten Jahren schrittweise geringer aus. So wird er etwa zum 1. Januar 2019 noch 1,0840 und zum 1. Januar 2020 noch 1,0700 betragen. Mit der endgültigen Rechtsangleichung zum 1. Januar 2025 wird er dann ganz wegfallen. Der Rentenwert ist im Westen höher Der zweite entscheidende Einfluss auf die Rentenhöhe ist der Rentenwert. Er besagt, wie viel ein Entgeltpunkt in diesem Jahr wert ist. Seit Juli 2018 beträgt der Rentenwert in Westdeutschland 32,03 Euro und in Ostdeutschland 30,69 Euro. Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde der Rentenwert in Ostdeutschland niedriger angesetzt. Auch er wird jetzt aber stufenweise angeglichen. Juli 2018 auf 95,8 Prozent des Westwerts; dann in weiteren sechs Stufen jedes Jahr um 0,7 Prozentpunkte. Juli 2024 wird der Ostwert 100 Prozent des Westwerts erreichen. Für alle Renten in Ost- und Westdeutschland gilt dann ein einheitlicher aktueller Rentenwert. Gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige Übrigens: Die gesetzliche Rentenversicherung ist nicht nur etwas für Arbeitnehmer. Auch Selbstständige wie Bäcker, Tennislehrer, Schauspieler, Autoren, Optiker oder Hebammen sind Pflichtversicherte im gesetzlichen Rentensystem. Ihr Nachteil gegenüber Arbeitnehmern: Während bei diesen der Arbeitgeber die Hälfte des Rentenbeitrags tragen muss, schultern viele pflichtversicherte Selbstständige ihren obligatorischen Rentenbeitrag alleine. Und der ist für einige von ihnen recht happig. Ihr Beitragssatz beträgt 18,6 Prozent ihres Einkommens. Sie können sich aber auch entscheiden, einen monatlichen Pauschalbeitrag zu zahlen. Existenzgründer können sich in den ersten drei Jahren für einen reduzierten Rentenbeitrag entscheiden. Freiwillige Rentenversicherung möglich Alle nicht pflichtversicherten Selbstständigen und Freiberufler können freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Unbedingt sollten sie dies tun, wenn sie bereits einige Zeit gesetzlich pflichtversichert waren, aber nicht auf die für eine Altersrente notwendige Mindestversicherungszeit von fünf Jahren kommen. Die bis dahin fehlenden Jahre können sie mit freiwilligen Beiträgen auffüllen und sich so eine gesetzliche Rente sichern. Aber auch sonst ist die gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige im Vergleich zu privaten Vorsorgemöglichkeiten aktuell attraktiv. Für alle, die nur noch wenige Jahre bis zur Rente haben, lohnen sich freiwillige Einzahlungen derzeit besonders. Tipp: Unser Special zeigt, wann die gesetzliche Rente als Altersvorsorge für Selbstständige sinnvoll ist und mit wie viel Rente sie für ihre Beiträge rechnen können. Die verfügbare Standardrente beträgt zurzeit 1 264 Euro — nach Abzug von Kranken-und Pflegeversicherungsbeitrag, jedoch vor Steuern. Laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung beträgt das Rentenniveau derzeit 48,2 Prozent. Nach den Plänen der Bundesregierung soll es bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinken. Dies ist im Rentenpaket, das der Bundestag im November verabschiedet hat, festgelegt. Ein Absinken des Rentenniveaus heißt aber nicht, dass die individuellen Renten sinken. Das ist durch die Rentengarantie sogar gesetzlich ausgeschlossen. Die Renten werden auch künftig steigen, aber nicht so stark wie die Einkommen. Das Rentenalter steigt für jeden Jahrgang Das reguläre Rentenalter für die Arbeitnehmer steigt schrittweise an. Je nach Jahrgang müssen die Versicherten länger arbeiten, um die volle Rente ohne Abschläge zu erhalten. Der Renteneintritt verschiebt sich: Menschen, die 1953 geboren wurden, dürfen beispielsweise was kostet ein rentenpunkt 65 Jahren und 7 Monaten in Rente gehen. Ab dem Jahrgang 1964 gilt dann tatsächlich die beschlossene Rente mit 67. Geburtsjahr Regulärer Rentenbeginn im Alter von … 1953 65 Jahren + 7 Monaten 1954 65 Jahren + 8 Monaten 1955 65 Jahre + 9 Monaten 1956 65 Jahren + 10 Monaten 1957 65 Jahren + 11 Monaten 1958 66 Jahren 1959 66 Jahren + 2 Monaten 1960 66 Jahren + 4 Monaten 1961 66 Jahren + 6 Monaten 1962 66 Jahren + 8 Monaten 1963 66 Jahren + 10 Monaten Ab 1964 67 Jahren Wer früher in Rente gehen kann Der Renteneintritt ist für viele Menschen eine magische Grenze. Wer 1953 geboren wurde, kann 2018 und 2019 in Rente gehen, sobald er 65 Jahre und 7 Monate alt ist. Im Jahr 2019 steigt diese Altersgrenze auf 65 Jahre und 8 Monate. Doch nicht jeder Versicherte will oder kann bis zu seiner Regelaltersgrenze arbeiten. Voraussetzung: Eine Mindestversicherungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung von 35 Jahren. Bei dieser Variante muss der Frührentner Abschläge auf seine Rente in Kauf nehmen. Jeder Monat vorgezogene Rente kostet 0,3 Prozent Abschlag. Beim Jahrgang 1964, der regulär mit 67 Jahren in Rente geht, sind es 14,4 Prozent Abschlag. Wichtig zu beachten: Durch den früheren Renteneintritt sammelt der Versicherte weniger Entgeltpunkte als wenn er bis zu seinem regulären Rentenalter gearbeitet hätte. Tipp: Alle Informationen zu den Kosten eines früheren Renteneintritts und den Möglichkeiten, die finanziellen Auswirkungen auszugleichen, finden Sie im Special. Voraussetzung: Eine Mindestversicherungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung von 45 Jahren. Bei dieser Variante steigt das Eintrittsalter für den Rentenbeginn zwischen dem Alter von 63 Jahren und zwei Monaten für Jahrgang 1953 und 65 Jahren für alle ab 1964 Geborenen. Abschläge fallen bei dieser Variante nicht an. Aber die fehlenden Rentenzeiten bis zur regulären Altersgrenze sorgen auch hier für weniger Rente. Voraussetzung sind mindestens 35 Versicherungsjahre. Wann genau schwerbehinderte Arbeitnehmer erstmals Rente beziehen können, hängt — wie bei der Regelaltersgrenze — von ihrem Geburtsjahr ab. Tipp: Genauere Informationen zu den Regelungen für die Rente für Schwerbehinderte finden Sie im Special. Ausführliche Tabellen, wer wann in Rente gehen darf, finden Sie in unserem Special. Rente mit 63 ohne Abschläge Wer die Mindestversicherungszeit vom 35 Jahren erfüllt, kann mit 63 in Rente gehen. Schul- und Hochschulbesuch ab dem 17. Lebensjahr, Arbeitslosigkeit und Berücksichtigungszeit für Kindererziehung zählen für diese Mindestversicherungszeit mit. Der Versicherte muss dann eigentlich Abschläge auf seine Rente in Kauf nehmen. Doch das muss nicht sein: Er kann sie durch freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung ausgleichen. Wer Rentenabschläge ausgleichen möchte, muss derzeit mindestens 50 Jahre alt sein. Früh anfangen lohnt sich besonders aus steuerlichen Gründen, denn Versicherte können Altersvorsorgeaufwendungen nur bis zu einem Höchstbetrag im Jahr geltend machen. Alle Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zählen hierbei mit. Der Versicherte kann bis kurz vor einem möglichen vorzeitigen Rentenbeginn entscheiden: Will er wirklich vorzeitig abschlagsfrei in Rente oder mehr Rente ab regulärem Rentenbeginn. Geht er regulär in Rente, hat er durch die freiwilligen Einzahlungen einfach seine spätere Rente erhöht. Tipp: Wer berät zur Altersvorsorge und wie bereite ich mich auf die Beratung vor. Geringer Verdienst: Weniger Beitrag, oft etwas mehr Rente Beschäftigte, die mit einem Teilzeit- oder Vollzeitjob zwischen gut 450 und 1 300 Euro im Monat verdienen, zahlen ab Juli 2019 weniger Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung. Wer weniger als 850 Euro bekommt, zahlt schon jetzt ein paar Euro weniger. Durch das Rentenpaket werden auch Einkommen darüber entlastet. Ein paar Euro mehr Rente gibt es für kleine Einkommen. Länger arbeiten trotz Rentenalter Versicherte, die das Rentenalter erreicht haben, müssen nicht zwangsläufig in Rente gehen. Wenn der Rentner seine Regelaltergrenze erreicht hat, kann er seine Rente beantragen und trotzdem weiterarbeiten. Der Rentner bekäme dann seine Rente und hätte zusätzlich sein Einkommen. Er kann sich dann entscheiden auch nach Bewilligung der Regelaltersrente weiter seinen Rentenbeitrag in die Rentenkasse einzuzahlen. Dazu muss der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber allerdings mitteilen, dass er weiter Rentenbeiträge zahlen möchte. Er erhöht damit seine Rente weiter, obwohl er schon eine Rente bezieht. Den Rentenantrag aufschieben Wenn der Versicherte die Rente erst später beantragt, steigt sie. Für jeden Monat, den er später als sein Regelrentenalter in Rente geht, erhöht sich seine Rente um 0,5 Prozentpunkte. Beantragt er seine Rente also erst zwölf Monate nach seinem regulären Renteneintritt, würde sich seine Rente um 6 Prozent erhöhen. Davon unabhängig würde er mit seinem Rentenbeitrag durch die Arbeit weitere Entgeltpunkte sammeln. Tipp: Beispielrechnungen für die einzelnen Möglichkeiten über das Rentenalter hinaus zu arbeiten finden Sie in unserem test. Wiedervereinigung, längere Lebenserwartung, niedrige Geburtenrate, Digitalisierung der Arbeitswelt — unser Rentensystem mit seinen 54 Millionen Versicherten muss sich ständig gesellschaftlichen Veränderungen anpassen. Und mit jeder Änderung gesellen sich neue Missverständnisse zu jenen, die sich seit Jahren halten. Finanztest greift die häufigsten auf. Die gesetzliche Rente wird immer weiter sinken. Die individuellen Renten sinken nicht. Das ist durch die staatliche Rentengarantie sogar gesetzlich ausgeschlossen. Es kann zwar vorkommen, dass sie weniger stark steigen, als die Löhne es durchschnittlich tun. Sie können aber auch wie 2018 stärker steigen als diese. In den letzten fünf Jahren sind sie im Westen zwischen 1,67 und 4,25 Prozent gestiegen und im Osten zwischen 2,5 und 5,95 Prozent. Die Ostdeutschen sind bei der Rente benachteiligt. Arbeitnehmer im Osten bekommen für die gleiche Einzahlung mehr Rente als im Westen. Der Leipziger Michael Otte verdiente im Jahr 2018 insgesamt 37 873 Euro und zahlte zusammen mit seinem Arbeitgeber 7 044 Euro an Rentenbeiträgen. Nach derzeitigen Werten schreibt ihm die Rentenkasse dafür Rentenansprüche im Wert von 34,52 Euro im Monat auf seinem Rentenkonto gut. Der Kölner Gereon Keller verdient genauso viel und die gleiche Summe an Rentenbeiträgen fließt an die Rentenkasse. Ihm schreibt diese dafür aber nur Anwartschaften im Wert von aktuell 32,03 Euro gut. Viele Menschen haben dennoch den Eindruck, Arbeitnehmer in Ostdeutschland bekämen weniger Rente für ihre Beiträge als in Westdeutschland. Das liegt am Rentenwert, der im Osten niedriger ist. Er gibt an, wie hoch die monatliche Rente für einen Versicherten mit Durchschnittsverdienst in einem bestimmten Kalenderjahr ist. Er liegt derzeit bei 32,03 Euro im Westen und 30,69 Euro im Osten. Allerdings wertet die Rentenkasse die Ostrenten nachträglich auf, und zwar anhand eines bestimmten Umrechnungsfaktors. Der sorgt dann dafür, dass Ottes Anwartschaften höher ausfallen als Kellers. Konkret: 2018 lag der Umrechnungsfaktor bei 1,1248. Die Rentenkasse multipliziert Ottes Verdienst damit und tut so, als hätte er nicht 37 873 Euro verdient, sondern 42 600 Euro, und als seien 7 924 Euro statt 7 044 Euro an die Rentenkasse geflossen. Bis zum Jahr 2025 werden die Rentenwerte angeglichen und der Umrechnungsfaktor abgeschafft. Nach mehr als 40 Jahren Arbeit müsste meine Rente viel höher ausfallen. Im deutschen Rentensystem kommt es nicht nur darauf an, wie viel jemand gearbeitet hat, sondern vor allem darauf, wie viel er verdient hat. Klaas Hinkel ist Hilfsarbeiter in Hamburg. Er hat immer die Hälfte des Durchschnittseinkommens verdient, 2019 entspricht das 19 451 Euro im Jahr. Nach 40 Jahren Arbeit geht er nun in Rente. Er bekommt 641 Euro im Monat von der Rentenkasse. Die Frankfurter Softwareentwicklerin Anna Rosinski hat nur 30 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt, also 10 Jahre kürzer als Hinkel. Ihr Gehalt lag aber immer beim Doppelten eines Durchschnittsverdieners, für 2019 heißt das 77 800 Euro im Jahr. Ihre gesetzliche Rente beträgt 1 922 Euro im Monat. Ich gehöre zu den Top-Verdienern. Bei meinem Gehalt müsste die Rente viel höher ausfallen. Denn Arbeitnehmer mit sehr hohem Verdienst zahlen nicht auf ihr komplettes Einkommen Rentenbeiträge, sondern nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 80 400 Euro im Jahr. Für den Verdienst oberhalb dieser Grenze zahlen sie keine Beiträge und bekommen daraus später auch keine gesetzliche Rente. Claudia Nicholls ist Vertriebsingenieurin in Nürnberg. Sie verdient 37 Jahre lang das Doppelte des Durchschnittseinkommens. Ihre Rente beträgt nach derzeitigen Werten 2 370 Euro im Monat. Franz Schweigle, Manager eines Stuttgarter Autokonzerns, verdient in der gleichen Zeit mehr als sechsmal so viel — 500 000 Euro im Jahr. Seine gesetzliche Rente ist nach aktuellen Werten mit 2 449 Euro im Monat trotzdem nicht viel höher. Wenn ich nicht fünf Jahre einzahle, sind meine Beiträge verloren. Menschen, die ihr reguläres Rentenalter erreicht haben, aber insgesamt nur auf eine Versicherungszeit von unter fünf Jahren kommen, können sich ihre eingezahlten Beiträge erstatten lassen. In vielen Fällen kann es aber günstiger sein, die fehlenden Zeiten durch freiwillige Sonderzahlungen auszugleichen und sich so eine Rente zu sichern. Ob ich eine Ost- oder Westrente erhalte, hängt vom Wohnort ab. Ob ein Versicherter eine Ost- West- oder eine Mischrente erhält, hängt von seinen was kostet ein rentenpunkt Beschäftigungsorten ab. Hat er zunächst 20 Jahre in Düsseldorf gearbeitet, dann 20 Jahre in Dresden und verbringt seinen Ruhestand wieder im Rheinland, berechnet sich seine Rente je zur Hälfte nach West- und Ost-Werten. Das gilt auch für spätere Rentenerhöhungen. Auch die werden anteilig nach seinen Beschäftigungszeiten im Osten oder Westen berechnet. Ihr Renteneintrittsalter steigt aber stufenweise auf 65 Jahre an. Wer heute 63 wird, kann sie erst mit 63 Jahren und 8 Monaten nutzen. Sie wurde eingeführt, um Langzeitversicherten mit mindestens 45 Versicherungsjahren einen früheren Rentenstart ohne Abschläge zu ermöglichen. Die ist mit dieser Bezeichnung aber meist nicht gemeint. Dafür werden teils was kostet ein rentenpunkt Abschläge fällig. Abschläge fallen weg, sobald ich das reguläre Rentenalter erreiche Nein. Wenn Rentenabschläge bei einem vorzeitigen Rentenbeginn fällig werden, bleiben sie dauerhaft. Jeder Monat, den Versicherte vor ihrem was kostet ein rentenpunkt Renteneintrittsalter in Altersrente gehen, kostet sie 0,3 Prozent ihrer Rente. Zumindest immer dann, wenn sie nicht auf insgesamt mindestens 45 Versicherungsjahre kommen. Wer beispielsweise drei Jahre früher geht, muss mit Abschlägen von 10,8 Prozent rechnen — für den Rest seines Lebens. Die gesetzliche Rente wird voll besteuert. Voll besteuert wird derzeit keine einzige gesetzliche Rente. Nur teilweise unterliegt sie der Steuerpflicht. Allerdings steigt ihr steuerpflichtiger Anteil jedes Jahr. Waren für alle, die 2005 oder früher ihre erste Rente bezogen haben, noch 50 Prozent steuerfrei, sind es für Neurentner im Jahr 2019 nur noch 22 Prozent. Das Finanzamt ermittelt für jeden Rentner persönlich den Freibetrag. Der bleibt während des gesamten Ruhestands gleich. Das Finanzamt legt ihn endgültig zum Ende des zweiten Jahres im Ruhestand fest. Rentensteigerungen im ersten Jahr werden noch für den Steuerfreibetrag berücksichtigt. Alle späteren Steigerungen werden steuerpflichtig. Ina Gabler aus Regensburg ging 2017 in Rente. Der Steuerfreibetrag für den Rentenjahrgang 2017 liegt bei 26 Prozent. Im Jahr 2018 hat sie insgesamt 13 790 Euro Rente bekommen. Auf dieser Basis berechnet das Finanzamt nun ihren konkreten Freibetrag: 26 Prozent von 13 790 sind 3 585,40 Euro. Dieser Betrag gilt von nun an für jedes künftige Steuerjahr. Zieht man ihn von ihrer Rente ab, bleiben 10 204,60 Euro. Hat sie keine weiteren Einkünfte, bleiben auch davon 9 000 Euro steuerfrei. Denn so hoch lag 2018 der Grundfreibetrag, auf den auch Rentner keine Steuern zahlen 2019 liegt er bei 9 168 Euro. Auch auf die übrigen 1 204 Euro muss Gabler keine Steuern zahlen, wenn sie in ihrer Steuererklärung für 2018 Posten angibt, die ihre Steuerlast drücken können wie Ausgaben für Kranken- und Pflegeversicherung, für Zahnimplantate oder einen Kuraufenthalt, für die Hilfe beim Putzen oder im Garten, Spenden oder Kirchensteuern. Für alle, die 2040 oder später in Rente gehen, ist die gesetzliche Rente nach derzeitiger Gesetzeslage zu 100 Prozent steuerpflichtig. Das heißt aber noch lange nicht, dass auf die komplette Rente auch Steuern anfallen. Die Aufteilung der Rente bei einer Scheidung ist endgültig. Versicherte können die Aufteilung rückgängig machen, wenn der Expartner die Rente vor seinem Tod nicht länger als drei Jahre bezogen hat. Dafür müssen sie bei der Rentenkasse einen Antrag auf Rückübertragung der im Versorgungsausgleich geteilten Rentenansprüche stellen. Selbstständige können sich nicht rentenversichern. Einige müssen das sogar tun, etwa selbstständige Lehrer und Künstler. Alle anderen können sich freiwillig gesetzlich rentenversichern und ihren Beitrag relativ frei wählen. Er muss im Jahr 2019 bei mindestens 83,70 Euro im Monat liegen und darf höchstens 1 246,20 Euro im Monat betragen. Details dazu stehen aber noch nicht fest.
Ein Entgeltpunkt berechtigt derzeit zu einer lebenslangen monatlichen Rentenzahlung in Höhe von 27,20 Euro. Dies geschieht bei einigen Voraussetzungen nicht automatisch, sondern muss vom Versicherten beantragt werden. Menschen die Selbstständig oder freiberuflich sind können zwar selbst und ständig Geld für die Rente zurücklegen, sind aber oftmals gezwungen ihr Geld in schlechteren Zeiten aufzubrauchen, da diese vom Staat keinerlei Stütze in Form von Hartz 4 bekommen. Sofern dann eine Kontenklärung bei der zuständigen Rentenkasse vom Rentenberater durchgeführt wird, handelt es sich um eine außergerichtliche Tätigkeit. Für die Neuen Bundesländer gilt ein geringeres Durchschnittsentgelt. Einen Punkt gibt es, wenn Sie mindestens 3022 Euro pro Monat verdienen.